Die Compliance

Die Compliance (als Maß für die Akzeptanz der Korsettversorgung durch den Patienten) stellt die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie dar. Eine begleitende Wirbelsäulengymnastik sollte in allen Fällen selbstverständlich sein.

Das Korsett sollte 23 Stunden täglich getragen werden und die Rumpfmuskulatur regelmäßig krankengymnastisch trainiert werden.

An dieser Stelle wird nochmals explizit darauf hingewiesen, das die Compliance ein wesentlicher Faktor für den Behandlungserfolg darstellt.

Compliance bezeichnet die Bereitschaft des Patienten, die ärztlichen Hinweise und Verordnungen strikt zu befolgen und die Therapie konsequent durchzuhalten.

Die Compliance kann sehr durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Technikern, den Eltern bzw. Bezugspersonen, den Physiotherapeuten und den Patienten selbst positiv verstärkt werden.

Es ist natürlich die Aufgabe des Versorgungsteams den Patienten zu führen und ihm/ihr die Zusammenhänge einer guten Korsettversorgung verständlich zu erklären. Wer versteht, warum ein Korsett notwendig ist und warum es wie wirkt, ist eher bereit diesem Umstand zu akzeptieren. Das Versorgungsteam – also der Arzt, der Techniker, der Therapeut ,(aber auch die Eltern), sollten stets mit ihrem Handeln ausschließen, das sie selbst zu einer schlechten Compliance und damit zu einem schlechten Ergebnis der Behandlung beitragen.

Nicht nur die Konstruktions- und Funktionsweise eines Korsetts bestimmen die Wirksamkeit einer Korsettversorgung, sondern maßgeblich hat das Versorgungsteam hier Verantwortung.

Durch die Art und Weise des Vermittelns der Notwendigkeit und durch einen „menschlichen” und verständnisvollen Umgang mit unseren meist jungen Patienten, werden hier wichtige Inhalte vermittelt – oder eben nicht.

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