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Technik der CAD-Modulation


Der Vorteil liegt darin, dass man durch die CAD-Modulation eine bisher nicht gekannte Genauigkeit und Dokumentation der benötigten Korrektur erreicht.

Für die Herstellung einer Regnier Orthese benötigt man definierte Messwerte, die aktuellen Röntgenbilder und digitale Fotos des Patienten.

Diese Daten werden in einer Datenbank gespeichert und von kompetenten Mitarbeitern ausgewertet und digital bearbeitet. Hier erfolgt die Diagnose, Klassifizierung der Skoliose und Modellbestimmung des zukünftigen Korsetts in Absprache mit dem Besteller.

Es wird im PC ein exakt für den Patienten gebautes virtuelles Korsett erzeugt. Vom Regnierteam werden dann die vom Orthopädietechniker genommene Körpermaße in die Modellier-Software eingegeben und unter Beachtung der vorher ermittelten Krümmungsgrade und Skoliosetypen so verändert, das ein 3D-Abbild des zukünftigen Korsetts entsteht.

Parallel werden durch ein Bildbearbeitungsprogramm vom Patienten geschossene Fotos und Röntgenbilder überlagert und so die Krümmungsmuster und Scheitelpunkte der entsprechenden Wirbelkörper ermittelt.

Es besteht die Möglichkeit die Winkelgrade der Verkrümmung virtuell zu ermitteln, was wichtig für die Wahl des Orthesentyps und einer späteren Vergleichbarkeit mit zukünftigen Röntgenbildern ist.

So ist eine genau Nachvollziehbarkeit und Dokumentation der Korsett-Versorgung und der erreichten Korrekturergebnisse gewährleistet. Diese Dokumentierbarkeit wird von den Krankenkassen immer mehr verlangt und ist so einzigartig in Deutschland.