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Therapien


Bildquelle: Fotolia, Fotograf: Robert Kneschke, Bild-Nr.: #46908135
Physiotherapie und Sport

In einem physiotherapeutischen Behandlungskonzept ist die Vermeidung von Fehlbelastungen (z. B. stundenlanges gebeugtes Sitzen) entscheidend. Auch ist nicht jede Sportart für Scheuermann-Patienten geeignet.

Manche Sportarten können die Beschwerden in der akuten Phase beim Jugendlichen verstärken, insbesondere Sportarten, bei denen die Wirbelsäule erheblichen Kompressions- und Torsions-Belastungen durch Stöße, Sprünge, Schläge, Stürze usw. ausgesetzt sind (Kampfsportarten (Judo, Ringen), Hallen-Ballsportarten, Geräte- und Bodenturnen, Radfahren in Rennradhaltung, Laufsportarten auf harten Böden mit ungenügender Dämpfung, usw.). Geeignet sind Kraftsport (ohne stemmende und drückende Belastungen), Schwimmen, Gymnastik, Walking, Reiten usw.

Es ist darauf zu achten, dass keine inklinierenden, die Kyphose verstärkenden Übungen durchgeführt werden. In der nicht floriden Phase ist der Morbus Scheuermann normalerweise nicht schmerzhaft. Dann können die meisten sportlichen Aktivitäten wieder aufgenommen werden. Da bei Leistungsruderern im Jugendalter (Adoleszenz) vermehrt Scheuermann-Zeichen auftreten, ist diese Tätigkeit unter Leistungsbedingungen nicht zu empfehlen.

[3] Therapeutisches Ziel ist die Reklination, Aufrichtung und Streckung, Dehnung verkürzter und in den Rundrücken hinein ziehender Strukturen und Muskelketten, die Kräftigung der statischen autochthonen Rückenmuskulatur und Training einer aufrechteren Haltung. Dies kann durch einfache physiotherapeutische Maßnahmen unterstützt werden, mit Übungen, die neben der Aufrichtung des Rumpfes auch die vielfach verkürzte Brustmuskulatur dehnen. [4]


[3] und [4] siehe unter Literatur, Wikipedia, Stand: 02.2015